Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Mittwoch, 29. April 2026
Tag der offenen Tür
Musik studieren an der Uni Vechta
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golden
gepostet am 30. März 2026,
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Liturgische Musik
Gestern hat sich Otto Maria Krämer in seiner Pfarrei in den Ruhestand verabschiedet. Mit ihm geht ein Meister, der ohne Zweifel auch weiterhin seinen Beitrag zu seinem spezifischen Fach, der Orgelimprovisation, leisten wird.
Der Liedplan seiner Abschiedsmesse - der ganz offensichtlich nicht von ihm stammte - enthielt einen schwer zu überbrückenden Downhill: die entsprechende und gerade bei der in diesem Jahr auf der Leseordnung stehenden Matthäuspassion nicht mehr ohne Bach-Assoziation apperzipierbaren Strophe von O Haupt voll Blut und Wunden — dann Stille — und dann das Lied Ich glaube an den Vater (Gl 826 im Bistum Münster). Mir drängte sich der Gedanke auf, wie wichtig auch und gerade bei solchen Untiefen die Wichtigkeit künstlerischen Orgelspiels ist: Otto bewies an dieser Stelle geradezu exemplarisch, wie man Lieder und Übergänge gestalten kann und einer kompositorischen Flachheit möglichst viel künstlerische Substanz entgegenstellt.
Eine Randnotiz: Mich erschreckt, dass keinem meiner Gesprächspartner gestern die erheblichen Recruiting-Probleme, die im Bereich der Kirchenmusik bestehen, auch nur annähernd bewusst waren.
30. März 2026