Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre Lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Donnerstag, 3. April 2025
Semesterstart
Das Sommersemester für die C-Ausbildung und Orgelklasse der Uni Vechta beginnt.
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gepostet am 30. März 2025,
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Codex Gisle
Ich hatte heute die Möglichkeit, ausführlich ein Faksimile des Codex Gisle, eine prachtvolle diastematische gotische Handschrift mit den Meßgesängen, zu studieren. Namensgeberin war die Äbtissin Gisela von Kerssenbrock um 1300, unter deren Auftrag das Werk erstellt wurde. Das Theomag veröffentlichte eine längere Besprechung des Faksimile. Welch eine Kultur! Unglaublich schön.
Im Internet finden sich diverse Bilder, beispielsweise auch eines des Introitus von Pfingsten. Die diastematisch gesetzen Neumen, die sich schon von ihrer ursprünglichen Funktion als rhythmisch-agogische Hinweiser gelöst haben, sind wohl für jeden problemlos als Vorläufer unserer heutigen Notenschrift zu identifizieren.
28. Juli 2017