Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Dienstag, 27. Januar 2026
Winterkonzert
der Uni Vechta. Ensembles und Studierende aus dem Fach Musik laden ein.
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Himmel über Eindhoven
gepostet am 24. Januar 2026,
meist vom iPhone.
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Positionspapiere
vom 27. Januar 2026.
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Positionspapiere
Zwei neue Dokumente zur Kirchenmusik und ihrer Bedeutung sind erschienen. Beide stammen interessanterweise von nichtkirchlichen Gremien:
Der Deutsche Musikrat veröffentlichte am 21. Januar 2026 ein Positionspapier: „Der Deutsche Musikrat fordert: Zukunft der Kirchenmusik sichern“. Er setzt sich darin nachdrücklich dafür ein, dass
- Musikalische Bildung als zentraler Bestandteil kirchenmusikalischen und kirchlichen Handelns anerkannt und intensiv gefördert wird,
- Angebote der Amateurmusik durch kirchliche und freie Träger, insbesondere in der Jugendarbeit, adäquat gefördert werden,
- die Ausbildung sowohl in den kirchlichen als auch staatlichen Ausbildungsstätten gesichert und gestärkt wird,
- haupt- und nebenberufliche Stellen von Kirchenmusiker:innen erhalten und weiterentwickelt werden,
- kirchenmusikalische Verbände mit dem Ziel der Vernetzung inner- und außerkirchlicher Aktivitäten und Akteur:innen nachhaltig gefördert werden,
- interreligiöser Austausch gezielt etabliert wird, beispielsweise durch gemeinsame musikalische und musikpädagogische Projekte.
Ein zweites Papier stammt von der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen. Der offene Brief datiert vom 17. Oktober des vergangenen Jahres und richtet sich an die evangelischen Landeskirchen und ihre Synoden: „Stellungnahme der staatlichen deutschen Musikhochschulen zur Zukunft der Kirchenmusik und der kirchlichen Musikhochschulen“. Darin finden sich folgende Passagen:
Auch wenn wir kein innerkirchlicher „Player“ sind, erlauben wir uns, ergänzend diese Beobachtungen und Gedanken mit Ihnen zu teilen:
- Kirchenmusik ist in vielen Kirchengemeinden das Rückgrat der Gemeindearbeit. Die kulturelle Wirksamkeit der Kirche in die Gesellschaft hinein geht vor allem von der Kirchenmusik in ihrer breiten Vielfalt aus. Wenn die Kirchenmusik als wesentlicher Baustein kultureller Bildung und gesellschaftlicher Wirksamkeit weiter abgebaut wird, wird der gesamtgesellschaftliche Impact der Kirchen beschleunigt schwinden.
- Der Berufsstand der Kirchenmusiker*innen ist, wenn die derzeitigen Überlegungen zum Abbau der Studienplätze an bzw. Fusionen von kirchlichen Musikhochschulen Realität werden, in absoluter Gefahr. Damit geht nicht nur für Kirchen die gesellschaftliche Wirksamkeit geistlicher Literatur und Lebensgestaltung verloren.
27. Januar 2026