Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
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Mittwoch, 29. April 2026
Tag der offenen Tür
Musik studieren an der Uni Vechta
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St. Aegidius Berne
gepostet am 16. März 2026,
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Berne

Am Freitag erschien das jüngste Album des niederländischen Organisten Léon Berben mit ausgewählten Werken Diederich Buxtehudes, eingespielt auf der 2025 durch Jens Steinhoff in Kooperation mit Winfried Puschmann restaurierten Berner Lampeler-Kröger-Orgel von 1596 bzw.1643: In dieser Orgel erklingen die ältesten Pfeifen im Oldenburger Land.
Bereits im letzten Jahr war sie eine Station unserer Orgelexkursion, und erst heute bin ich dazu gekommen, nochmals zu meiner evangelischen Orgelsachverständigen-Kollegin Natalia Gvozdkova nach Berne zu fahren und mir ausführlich Zeit zu nehmen, die Orgel unter die Lupe zu nehmen.
Ich bin ziemlich begeistert. Prinzipale, die in diesem Raum seit 430 Jahren klingen. Charakteristische Stimmen, die Rauh- und Mildheit so fantastisch in sich vereinen, dass es kein Widerspruch ist. Buxtehudes d-Moll-Präludium BuxWV140, das meine StudentInnen zur Genüge kennen, mag das verdeutlichen.
Ebenso hörenswert ist dasjenige in g-Moll, bei dem Berben vor dem ersten Fugenteil eine in Berne vorhandene, vom luxemburger Kathedralorganisten Carlo Hommel seinerzeit augenzwinkernd „Giftzimbel“ genannte Quart-Sext-Zimbel einsetzt. Eine Orgelklangwelt, die man selten in dieser Authentizität erleben kann.
16. März 2026