Thorsten Konigorski

Ich bin Mu­si­ker und ar­bei­te als Re­fe­rent und Or­gel­sach­ver­stän­di­ger im Bi­schöf­lich Müns­ter­schen Of­fi­zia­lat, der kirch­li­chen Ver­wal­tungs­be­hör­de für den nie­der­säch­sisch­en Teil des Bis­tums Müns­ter. Dort be­treue ich in der Kir­chen­ent­wick­lung den Fach­be­reich Mu­sik.

Zu­vor war ich zwan­zig Jah­re lang als Kan­tor in St. Remigius, Vier­sen am Nie­der­rhein tä­tig.

Im Rah­men ei­nes Lehr­auf­trags un­ter­richte ich Kir­chen­mu­sik und Or­gel an der Uni­ver­si­tät Vech­ta.

Ich ge­hö­re der Li­tur­gie- so­wie der Kir­chen­mu­sik­kom­mis­si­on des Bi­schofs von Mün­ster an, sit­ze im Vor­stand der Ar­beits­ge­meinschaft der Äm­ter und Re­fe­ra­te für Kir­chen­mu­sik in Deutsch­land (AGÄR), bin Mit­glied der Kon­fe­renz der Lei­ter­in­nen und Lei­ter kir­chen­mu­si­ka­lisch­er Aus­bil­dungs­stät­ten in Deutsch­land (KdL), der Ver­ei­ni­gung der Or­gel­sach­verstän­di­gen in Deutsch­land (Bei­rat für die Aus­bildung), VOD, der Ge­sell­schaft der Or­gel­freun­de (GDO) so­wie der Ge­sell­schaft für Mu­sik­theo­rie (GMTh). Ich en­ga­gie­re mich nach wie vor für den Ver­ein Kir­chen­mus­ik in St. Re­mi­gi­us Vier­sen e.V.

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Donnerstag, 5. Februar 2026
Society for Music Analysis | February Zoom
Ellen Bakulina (McGill University): “Essential expositional and essential structural closure in Rachmaninoff’s piano concerti”

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Marlow Moss
gepostet am 31. Januar 2026,
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Les belles Orgues

Ein fal­scher italienischer Plu­ral im Pro­gramm­heft, „Sonata per organi” für das Orgel­so­lo­stück eines mutmaßlich fran­ko­pho­nen ita­lie­ni­schen Kom­po­nis­ten, ließ mich gedanklich noch­mal auf die merk­wür­dige gram­ma­ti­ka­li­sche Pra­xis im fran­zö­si­schen Wort l’orgue sto­ßen: Sowohl die Sin­gu­lar– als auch die Plu­ral­form bezeich­nen, bau­art­lich durch­aus erklär­bar, eine (ein­zige) Orgel.

Dazu: mas­ku­lin im Sin­gu­lar, aber femi­nin im Plu­ral. Und, als sei das nicht verwirrend genug: mas­ku­lin im Plu­ral, falls wirk­lich meh­rere Orgeln gemeint sein sollten. Paradox.

Carlo Hom­mel wies mich sei­ner­zeit dar­auf hin, daß l’orgue die­se grammatikalische Anomalie mit dem Wort l’amour teile, und die­ses durch­aus poe­ti­schen Detail läßt mir die beschriebene sprachliche Stolperfalle eher charmant als verwirrend erscheinen.

11. Juni 2017