Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre Lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Donnerstag, 3. April 2025
Semesterstart
Das Sommersemester für die C-Ausbildung und Orgelklasse der Uni Vechta beginnt.
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gepostet am 30. März 2025,
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BWV 1030

Bachs Handchrift
Gestern habe ich zusammen mit meinem Flöten-Kollegen an der Uni, Gilles Geu, Johann Sebastian Bachs Sonate BWV 1030 musiziert. Flöte (in unserem Fall: Flûte à bec) mit obligatem Cembalo. Auf Spotify gibt es Einspielungen der Sonate u. a. mit Barthold Kuijken oder Peter-Lukas Graf.
Das faszinierende und ästhetische Manuskript sorgt für eine eindeutige Quellenlage, dennoch liegt die Entstehungszeit im Dunkeln. Der Vergleich zu den anderen Flötensonaten dieser Zeit läßt es kaum vorstellbar erscheinen, dass dieses Stück aus Bachs Hofkapellmeister-Zeit in Köthen 1717 bis 1723 stammt, wo man es eigentlich verorten würde. Die autographe Reinschrift ist nach 1730 entstanden. So liegt ein Hauch Unklarheit über diesem Stück, was mir gefällt.
Der erste Satz mit seinem fesselnden kontrapunktischen Geflecht, dialogisch auf engstem Raum, verführt mich dazu, ihn wie eine Triosonate auf der Orgel zu üben. Überhaupt erinnern viele kompositorische Details der Sonate an die Triosonate BWV 526 für Orgel.
10. Dezember 2024