Thorsten Konigorski

Ich bin Mu­si­ker und ar­bei­te als Re­fe­rent und Or­gel­sach­ver­stän­di­ger im Bi­schöf­lich Müns­ter­schen Of­fi­zia­lat, der kirch­li­chen Ver­wal­tungs­be­hör­de für den nie­der­säch­sisch­en Teil des Bis­tums Müns­ter. Dort be­treue ich in der Kir­chen­ent­wick­lung den Fach­be­reich Mu­sik.

Zu­vor war ich zwan­zig Jah­re Lang als Kan­tor in St. Remigius, Vier­sen am Nie­der­rhein tä­tig.

Im Rah­men ei­nes Lehr­auf­trags un­ter­richte ich Kir­chen­mu­sik und Or­gel an der Uni­ver­si­tät Vech­ta.

Ich ge­hö­re der Li­tur­gie- so­wie der Kir­chen­mu­sik­kom­mis­si­on des Bi­schofs von Mün­ster an, sit­ze im Vor­stand der Ar­beits­ge­meinschaft der Äm­ter und Re­fe­ra­te für Kir­chen­mu­sik in Deutsch­land (AGÄR), bin Mit­glied der Kon­fe­renz der Lei­ter­in­nen und Lei­ter kir­chen­mu­si­ka­lisch­er Aus­bil­dungs­stät­ten in Deutsch­land (KdL), der Ver­ei­ni­gung der Or­gel­sach­verstän­di­gen in Deutsch­land (Bei­rat für die Aus­bildung), VOD, der Ge­sell­schaft der Or­gel­freun­de (GDO) so­wie der Ge­sell­schaft für Mu­sik­theo­rie (GMTh). Ich en­ga­gie­re mich nach wie vor für den Ver­ein Kir­chen­mus­ik in St. Re­mi­gi­us Vier­sen e.V.

Aus meiner Agenda

Dienstag, 15. April 2025
Die Improperien
Mein Beitrag zum Predigttriduum in St. Remigius / Viersen.

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gepostet am 30. März 2025,
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AΛΣ · IXH · XAN

Cagezitat

„Was wir brauchen ist Stille; aber was die Stille will, ist, daß ich weiterrede.“ *

Heute auf der A45, irgendwo zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen höre ich bei hoher Geschwindigkeit im Radio eine - nur an Halberstatt gemessen rasche - Version von John Cages „ORGAN²/ASLSP“ (gespielt von Dominik Susteck), eine Musik, die mich trotz oder wegen ihrer kognitiven Hermetik schon häufiger fasziniert hat. Das minutenlange Wummern einer tiefen Sekunde in den 16-füßigen Stimmen der Orgel mischt sich mit den Fahrvibrationen meines Peugeots, und ich bin nicht mehr in der Lage, präzise zwischen Cage und Auto zu trennen.

Wenig später entsteht, der Grenze des Sendegebiets zu irgendeinem hessischen Regionalsender geschuldet, eine nur durch jeweils kurzes Rauschen unterbrochene Kollage, mäandrierend zwischen Cage und Klangfetzen von Claudia Korecks englischsprachiger Version von Hallabrooklyn. Eine Kombination, die mich unter normalen Umständen in den Wahnsinn treiben würde.

Ungeachtet der Hitze ist es im Auto kühl; die Sonne nutzt ihre Chance, dem Tag trotz der Wolkenberge ein sommerliches Gepräge zu geben. Ich tauche flowartig in die Musik ein, ein phantastischer Moment.

(John Cage)

9. Juli 2017