Ich bin Musiker und arbeite als Referent und Orgelsachverständiger im Bischöflich Münsterschen Offizialat, der kirchlichen Verwaltungsbehörde für den niedersächsischen Teil des Bistums Münster. Dort betreue ich in der Kirchenentwicklung den Fachbereich Musik.
Zuvor war ich zwanzig Jahre lang als Kantor in St. Remigius, Viersen am Niederrhein tätig.
Im Rahmen eines Lehrauftrags unterrichte ich Kirchenmusik und Orgel an der Universität Vechta.
Ich gehöre der Liturgie- sowie der Kirchenmusikkommission des Bischofs von Münster an, sitze im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft der Ämter und Referate für Kirchenmusik in Deutschland (AGÄR), bin Mitglied der Konferenz der Leiterinnen und Leiter kirchenmusikalischer Ausbildungsstätten in Deutschland (KdL), der Vereinigung der Orgelsachverständigen in Deutschland (Beirat für die Ausbildung), VOD, der Gesellschaft der Orgelfreunde (GDO) sowie der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTh). Ich engagiere mich nach wie vor für den Verein Kirchenmusik in St. Remigius Viersen e.V.
Aus meiner Agenda
Mittwoch, 29. April 2026
Tag der offenen Tür
Musik studieren an der Uni Vechta
Alltagsfoto
Blüten
gepostet am 25. März 2026,
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AΛΣ · IXH · XAN
Cagezitat
„Was wir brauchen ist Stille; aber was die Stille will, ist, daß ich weiterrede.“ *
Heute auf der A45, irgendwo zwischen Nordrhein-Westfalen und Hessen höre ich bei hoher Geschwindigkeit im Radio eine - nur an Halberstatt gemessen rasche - Version von John Cages „ORGAN²/ASLSP“ (gespielt von Dominik Susteck), eine Musik, die mich trotz oder wegen ihrer kognitiven Hermetik schon häufiger fasziniert hat. Das minutenlange Wummern einer tiefen Sekunde in den 16-füßigen Stimmen der Orgel mischt sich mit den Fahrvibrationen meines Peugeots, und ich bin nicht mehr in der Lage, präzise zwischen Cage und Auto zu trennen.
Wenig später entsteht, der Grenze des Sendegebiets zu irgendeinem hessischen Regionalsender geschuldet, eine nur durch jeweils kurzes Rauschen unterbrochene Kollage, mäandrierend zwischen Cage und Klangfetzen von Claudia Korecks englischsprachiger Version von Hallabrooklyn. Eine Kombination, die mich unter normalen Umständen in den Wahnsinn treiben würde.
Ungeachtet der Hitze ist es im Auto kühl; die Sonne nutzt ihre Chance, dem Tag trotz der Wolkenberge ein sommerliches Gepräge zu geben. Ich tauche flowartig in die Musik ein, ein phantastischer Moment.
* (John Cage)
9. Juli 2017