Wie in vielen Gefängnissen weltweit wird auch in Guantanamo gefoltert, indem man die Gefangenen permanent lauter Musik aussetzt. Diese Praxis wird von der UN und dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte massiv kritisiert. Prisoners describe the experience as harder to bear even than physical torture (Quelle). Die Menschenrechtsorganisation Reprieve veröffentlichte die zu diesem Zweck eingesetzte Musik (die mißbrauchten Musiker wehren sich zu recht) und richtete in diesem Zusammenhang die Webseite “Zero dB [against music torture]” ein, als einen Hinweis auf diese unmenschlichen Praktiken und um die Möglichkeit eines stillen Protests zu eröffnen: Here is my silent protest.
Thorsten Konigorski
Stiller Protest.
Sonntag, 14. Dezember 2008
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Gerd Fierus verwies schon vorgestern auf einen entsprechenden Artikel in der Süddeutschen.
Außerdem: Die Seite “Zero dB” lädt sehr, sehr langsam; bitte Zeit mitbringen.
Bei “Zero dB” fällt mir ein: Flashscheisse bei so einem Thema, als ob eine Extraportion Wichtigtun nötig wäre!
Überflüssig, wie bei allen full-flash-sites. Und dem Anliegen einen Bärendienst.