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Thorsten Konigorski

Stiller Protest.

Sonntag, 14. Dezember 2008

Wie in vie­len Gefäng­nis­sen welt­weit wird auch in Guan­ta­namo gefol­tert, indem man die Gefan­ge­nen per­ma­nent lau­ter Musik aus­setzt. Diese Pra­xis wird von der UN und dem Euro­päi­schen Gerichts­hof für Men­schen­rechte mas­siv kri­ti­siert. Pri­soners describe the expe­ri­ence as har­der to bear even than phy­si­cal tor­ture (Quelle). Die Men­schen­rechts­or­ga­ni­sa­tion Reprieve ver­öf­fent­lichte die zu die­sem Zweck ein­ge­setzte Musik (die miß­brauch­ten Musi­ker weh­ren sich zu recht) und rich­tete in die­sem Zusam­men­hang die Web­seite “Zero dB [against music tor­ture]” ein, als einen Hin­weis auf diese unmensch­li­chen Prak­ti­ken und um die Mög­lich­keit eines stil­len Pro­tests zu eröff­nen: Here is my silent protest.

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Kommentare

  1.   Thorsten · 14. Dezember 2008 · #

    Gerd Fie­rus ver­wies schon vor­ges­tern auf einen ent­spre­chen­den Arti­kel in der Süddeutschen.

    Außer­dem: Die Seite “Zero dB” lädt sehr, sehr lang­sam; bitte Zeit mitbringen.

  2.   ralphs · 17. Dezember 2008 · #

    Bei “Zero dB” fällt mir ein: Flash­scheisse bei so einem Thema, als ob eine Extra­por­tion Wich­tig­tun nötig wäre!

  3.   Thorsten · 17. Dezember 2008 · #

    Über­flüs­sig, wie bei allen full-​​flash-​​sites. Und dem Anlie­gen einen Bärendienst.

Gerne lese ich Ihren Kommentar.