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Thorsten Konigorski

30. November 2009

Messiaen-Video

Michael Segers twit­tert fol­gens­wert unter @MessiaenProject und wies da neu­lich auf die­ses halb­stün­dige, sehens­werte Video hin: Mes­siaen impro­vi­siert in Ste. Tri­nité über Puer natus (Jetzt hab ich von Dir abge­schrie­ben, Hufi, danke).

12 Weihnachtstage

Nein, ich bin defi­ni­tiv über­haupt kein Reinhard-​​Mey-​​Fan, den­noch habe ich mir sein 12 Weih­nachts­tage, das man der­zeit auf sei­ner Web­seite kos­ten­los erhält, her­un­ter­ge­la­den. Ich mag es wegen der total pro­por­ti­ons­lo­sen Skur­ri­li­tät und der elf aufgebund’nen Bären.

20. November 2009

Zwitscherverzeichnis

Die Düs­sel­dor­fer Flö­tis­tin Frau Chi­katze führt ein Twit­ter­ver­zeich­nis für zwit­schernde Musiker.

Christliche Ruhestörung

Die Klage eine Anwoh­ne­rin am Ver­de­ner Dom­platz gegen die Beläs­ti­gung durch die dort prak­ti­zier­ten Kir­chen­mu­sik ist geschei­tert.

17. November 2009

Pow pow.

Es kommt nicht dar­auf an, wie gespielt wird, nur, daß es einer tut.

Bei vie­len Beer­di­gun­gen der US-​​Armee sind keine ech­ten Fan­fa­ren­klänge mehr zu hören, son­dern Fake-​​Fanfaren: In echte Instru­mente wird ein elek­tro­ni­scher Laut­spre­cher ver­senkt, ein Sol­dat mimt einen Trom­pe­ter mit auf­ge­bla­se­nen Wan­gen, die Musik kommt der­weil vom Band.

Aus dem Land der begrenz­ten Unmög­lich­kei­ten? Ich frage mich, wie lange es noch dau­ert, bis wir in unse­ren Kir­chen eine ver­gleich­bare Situa­tion vor­fin­den. Auf den Fried­hö­fen ist es vie­ler­orts bereits so.

3. November 2009

Webseite für A. Hartmann

Ich hatte in den letz­ten Mona­ten die Ehre, die Web­seite des Unter­neh­mens­be­ra­ters und Musik­ma­na­gers Dr. Anselm Hart­mann zu gestal­ten. Anselm Hart­mann ist ein außer­ge­wöhn­li­cher Mensch und Künst­ler, er hatte als euro­pa­weit täti­ger Päd­agoge Lei­tungs­po­si­tio­nen in Aachen, Porto und Feld­kirch inne, bevor er sich als Con­sul­tant selb­stän­dig machte. Ich ver­danke ihm viel — für meine künst­le­ri­sche Tätig­keit nicht weni­ger als das Wesent­li­che. Daher war es mir eine Freude, ihm — nun weni­ger als Musi­ker denn als Neti­zen — beim Webauf­tritt behilf­lich zu sein. Ein Feed­back zu der neuen Inter­net­seite ist posi­tiv wie nega­tiv will­kom­men, gerne über die Kom­men­tar­funk­tion oder per eMail an epost (ätt) die­se­do­main­hier.
halbtotal

Auf­gabe

Mir stellte sich die Auf­gabe eines Rede­signs, das den beste­hen­den Schrift­zug “hartmann.consultant e.U.” mit­ein­be­zieht und die Imple­men­tie­rung in ein cms, das die War­tung der Seite auch dem html–Unkun­di­gen ermöglicht.

Die bis Ende Okto­ber beste­hende alte Web­prä­senz (Screen­shot) war mit­hilfe eines wysi­wyg–Edi­tors erstellt wor­den. Sie zeigte aller­dings dem­ent­spre­chend typi­sche Schwä­chen, z.B. unse­man­ti­scher, nicht­va­li­die­ren­der und redun­dan­ter Quell­code, ein Haupt­menü, das aus der ange­streb­ten Flucht hin­aus­lief und eine nicht strin­gend durch­ge­zo­gende Menü­struk­tur (hier zu sehen).

Die neue Seite

In mei­ner Vor­stel­lung sollte das neue Lay­out schlicht sein und klar struk­tu­riert. Aus­ge­hend vom Farb­schema der alten Seite erhielt die neue Seite ein sich auf wenige Grau– und Blau­töne beschrän­ken­des Farb­spek­trum (Huch! Das Rot für die Feh­ler­mel­dung des Kon­takt­for­mu­lars hat in der Tat Signalwirkung :-)).

Anders als z.B. für Salicional.de, des­sen Lay­out sich bis zu einer bestimm­ten Breite an das jeweilge Brow­ser­fens­ter anpaßt, ent­schied ich mich bei Hartmann-​​Consultant für ein fixes Lay­out, das eine feste Gesamt­sei­ten­breite von 900px vor­sieht. Selbst wenn dann der View­port ins­be­son­dere bei sehr brei­ten Bild­schir­men nicht opti­mal genutzt wird, erschien mir diese Lösung für das zukünf­tige Publi­zie­ren siche­rer, da bei­spiels­weise keine Maxi­malbrei­ten für Bil­der etc. beach­tet wer­den müs­sen. Die Seite glie­dert sich in einen groß­zü­gi­gen Kopf­be­reich mit Sprach­wahl– und jeweils zuge­hö­ri­gem Haupt­menü, einer Haupt­in­halts– und einer Seitenspalte.

Das css ergab keine grö­ße­ren (im Fall der micro$oft-Browser: keine uner­war­te­ten) Pro­bleme hin­sicht­lich der brow­ser­über­grei­fen­den Dar­stel­lung. Jeden­falls war dies so in den Platt­for­men, die ich tes­ten konnte. Die Seite unter­stützt auch den IE abwärts bis zur 6er Reihe. Ledig­lich im iPhone gab es Schwie­rig­kei­ten: Zwei abso­lut posi­tio­nierte Ele­mente in der Sei­ten­leiste über­lapp­ten sich. Die­ses Pro­blem ist nun durch Zuwei­sung eines Extra­style­s­heets gelöst.

Beim Markup-​​Coding (hier: XHTML 1.0 Strict) lag das Augen­merk auf einen seman­ti­schen, vali­den und knap­pen Quellcode.

Drei vor­her beste­hende Ein­zel­sei­ten mit nur sehr kur­zen Tex­tin­hal­ten wur­den in die Sei­ten­leiste ver­legt und mit­hilfe des JavaScript-​​Frameworks jQuery in ein „Akkor­deon” ver­packt. Das dazu benutzte Plu­gin ver­ur­sachte mir einige Kopf­schmer­zen; die anfangs geschal­tete “default”-Konfiguration
$('#seitenblock').accordion({header:'h2', active:'.selected'});
brachte repro­du­zier­bar jeden IE7 zum Absturz. Der genaue Grund ist mir letz­lich unklar, ich biete daher der­zeit für diese Brow­ser­gruppe eine Ersatz­funk­tio­na­li­tät an.

Auf der Suche nach einem pas­sen­den cms galt es, zwi­schen gewünsch­ter Ein­fach­heit und den Erfor­der­nis­sen sei­tens der Fami­lie Hart­mann abzu­wä­gen. Ich ent­schied mich für Text­pat­tern. Ein sol­ches „klei­nes” cms ist in mei­nen Augen voll­kom­men aus­rei­chend, für die­sen Zweck hier gra­dezu ideal. Als ganz am Ende der Wunsch nach einem rotie­ren­den „News”-System kam, war ich froh, dafür kein Extra­mo­dul wie bei ande­ren, grö­ße­ren Sys­te­men instal­lie­ren zu müs­sen. Das wun­der­bare Word­Press war mir dann aber doch etwas zu „blog­cen­tric”, und das Ver­la­gern des kom­plet­ten php–Codes aus den Bau­stei­nen und Sei­ten­vor­la­gen, wie es Text­pat­tern, oder aber auch Movable Type vor­sieht, kam mir für die­ses Pro­jekt sehr ent­ge­gen. Letz­te­res hatte mir an ande­rer Stelle erheb­li­che Install­ti­ons­pro­bleme berei­tet, wäh­rend ich aller­dings das Backend dem­je­ni­gen von Text­pat­tern ein­deu­tig vorziehe.

Die Seite ist auf Ser­vern der Tele­kom Aus­tria gehos­tet, deren Business-​​Support ich für einen Mas­sen­hos­ter über­ra­schend schnell und fle­xi­bel emp­fand. Es gilt noch, einige klei­nere Css-​​Korrekturen vor­zu­neh­men, den­noch: seit dem 1. Novem­ber hat die Seite www.hartmann-consultant.at nun ihr neues Gesicht.

23. Oktober 2009

Einspruch!

Man wider­spricht die­sem schrä­gen Zeit­ar­ti­kel zu recht (#1, #2, #3). Über musi­ka­li­sche Qual­tät ent­schei­det eben nicht die Ein­schalt­quote. Ohren aufmachen!

22. Oktober 2009

Ste­reo­tro­nic Multi-Synth Orches­tra

stereotronic multi-synch orchestraSozu­sa­gen ein Touchscreen-​​Tisch ist das „Ste­reo­tro­nic Multi-​​Synth Orches­tra”. Wohl mehr ori­gi­nel­les Design als Inhalt.

Die Funk­tio­na­li­tät erläu­ten meh­rere Vimeo-​​Videos, z.B. auch die­ses.

Das Instru­ment stammt von Fashion­bud­dha Stu­dio, das auch die bereits vor län­ge­rer Zeit durch die Blog­ge­ria geis­tern­den, sehr ein­drucks­vol­len Days with my father von Phi­lip Tole­dano realisierte.

20. Oktober 2009

Melt!-Doku

Melt!-Festival 2009 — Von Scha­fen, Stahl und Strom­gi­tar­ren. Doku­men­ta­tion von E.Siebert. Via.

Jean-Guillou-Portrait

Die Süd­deut­sche por­trai­tiert St.-Eustache-Titulaire Jean Guillou. Fast bes­ser als das Por­trait ist des­sen Überschrift.

19. Oktober 2009

Beds are burning

Der ehe­ma­lige UNO-​​Generalsekretär Kofi Annan lan­ciert ein Remake des Midnight-​​Oil-​​Titlels Beds are burning — erstellt mit Duran Duran, Mark Ron­son, Jamie Cul­lum, Mela­nie Lau­rent, Marion Cotil­lard, Milla Jovo­vich, Fer­gie, Lily Allen, Manu Kat­che, Bob Geldof, Yous­sou N’Dour, Yan­nick Noah und zahl­rei­chen Ande­ren — als „Musi­ka­li­sche Peti­tion für Kli­ma­ge­rech­tig­keit”. Hin­ter­grund ist der im Dezem­ber in Kopen­ha­gen statt­fin­den­den UN-​​Klimagipfel.

Der Titel wird kos­ten­los auf allen wich­ti­gen Platt­for­men für Musik­down­loads zur Ver­fü­gung gestellt. Die Kam­pa­gnen­web­site bie­tet Video, Down­load­mög­lich­keit und wei­tere Infor­ma­tio­nen dazu.

29. September 2009

When i am laid in earth

Aus aktu­el­lem Anlass möchte ich noch­mal auf diese schöne tod­trau­rige Arie von Henry Pur­cell ver­lin­ken, dies­mal in der Fas­sung von Richard Thomp­son — Für Liisa: Ich hätte bei­nah „Musik zum Wochen­ende” drü­ber­ge­schrie­ben, dabei ist heute Diens­tag. Danke für Deine Reihe von hier aus.

Bilder bookmarken mit Asaph

Um inspi­rie­rende Bil­der aus dem Netz zu sam­meln, ste­hen im Netz Bookmarking-​​Services wie ffffound oder visualize.us zur Ver­fü­gung. Beide ermög­li­chen mit­hilfe eines Book­marklets oder einer (Firefox-)Extension ein sehr, sehr ein­fa­ches Abspei­chern des gewünsch­ten Bil­des, ähnlich, wie es bei Deli­cious funk­tio­niert: Ein Klick auf die ent­spre­chende Schalt­flä­che fin­det alle Bil­der der auf­ge­ru­fe­nen Seite, man klickt das gewünschte Bild an und auto­ma­tisch wird bei dem ent­spre­chen­den Ser­vice das Bild der Bookmark-​​Sammlung zugefügt.

Grund­sätz­lich finde ich selbst­ge­hos­tete Lösun­gen bes­ser, nicht zuletzt, weil man diese immer an das gewünschte Design anpas­sen kann. Außer­dem ist die Träg­heit und das häu­fige Aus­fal­len gerade von visualize.us unbe­frie­di­gend. Eine wun­der­bare, sehr ein­fa­che Alter­na­tive bie­tet das Microblogging-​​System Asaph von Domi­nic Szab­lew­ski, das neben Bil­der auch ein­fa­che Text­zi­tate auf­neh­men kann: Ein­fa­che Instal­la­tion, schlich­tes Backend ohne jeden Schnick­schnack und eine extrem ein­fa­che Hand­ha­bung. Durch das „Pos­ten” per Book­marklet braucht man zum Ein­log­gen gar nicht die Backend­seite auf­zu­ru­fen, son­dern kann von der Seite aus, auf der man sich befin­det, alle not­wen­di­gen Infor­ma­tio­nen eingeben.

Hier ist meine Bei­spie­l­in­stal­la­tion.

20. September 2009

Musikerphotos

Nikolaus Harnoncourt „Zwi­schen Magie und Mar­ke­ting” nennt der Deutsch­land­funk eine Sen­dung über Musik­pho­to­gra­fie heute und stellt auf die Seite zur Sen­dung etli­che Pho­tos bedeu­ten­der Musi­ker (Annette Dasch, Anna Netrebko, Hélène Gri­maud etc), erstellt von dar­auf spe­zia­li­sier­ten Pho­to­gra­fen. Her­aus­ra­gend: Pho­tos des Nie­der­län­ders Marco Borg­greve.

17. September 2009

Distraxion

„Beau­ti­ful music” war der Vor­läu­fer­be­griff zu Smooth Jazz — jener Mischung aus Pop­mu­sik und Jazz, die in Kauf­häu­sern und Fahr­stüh­len all­zu­oft als Hin­ter­grund­mu­sik funk­tio­na­li­siert wird. Wenn Musik nervt ist die Über­schrift zu einem Film­chen namens Dis­tra­xion, das ziem­lich deut­lich illus­triert, wie Berie­se­lung auch emp­fun­den wer­den kann.

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