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Thorsten Konigorski

Malmsheimer.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Ken­nen Sie das? Der Gemein­de­ge­sang ist ja die­ser Wett­lauf zwi­schen dem ter­min­lich gekne­bel­ten Orga­nis­ten und der noch prä­fest­lich sedier­ten Gemeinde. Der Orga­nist ist kein Mis­an­throp, nein, aber er haßt Men­schen. Des­we­gen läßt er den Abstand auf eine halbe Stro­phe fal­len, da klingt’s beson­ders kako­phon. Ist die Gemeinde cle­ver, läßt sie sich eine wei­tere halbe Stro­phe zurück­fal­len, dann klingts nicht mehr ganz so scheiße. Man muß nur die letzte Stro­phe a capella sin­gen, aber das ist zu schaf­fen … Taub­heit kann ein Geschenk sein.

Kabra­ret­tist Jochen Malms­hei­mer in Neues aus der Anstalt. Ich bin, nebe­ne­bei bemerkt, froh, nicht taub zu sein.

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