Zum Verhältnis von Mathematik und Musik veröffentlichte der Hessische Rundfunk im Dezember fünf Podcasts (je ca. 15 Minuten) von Niels Kaiser (ist es dieser?).
Mathematik steht heutzutage für Logik, Kalkül und Verstand, Musik hingegen für das genaue Gegenteil: Inspiration, Intuition und Emotion. Das ist eine Grenzziehung, die von beiden Seiten immer wieder in Frage gestellt worden ist.
Die Podcasts enthalten nicht nur einen griffigen Überblick über basales physikalisches Wissen für Musiker, sondern auch wichtige Grundlagen für das Ermöglichen einer Rezeption zeitgenössischer Musik. Die theoretischen Verankerungen und Präliminarien dieser Musik grade auch in der frühen Musik wird plastisch und anschaulich.
Auf den Seiten des hr gibt es zu jedem Podcast eine kurze Einführung. Dort kann man den Podcast starten und das jeweilige Manuskript im pdf-Format herunterladen.
- Teil 1: Zwischen Verstand und Emotion
- Teil 2: Von Pythagoras bis mp3
- Teil 3: Die Symmetrie der Symphonie
- Teil 4: In allen Liedern schläft ein Logarhythmus
- Teil 5: Musik, die errechnet ist
Die im dritten Postcast genannte, unglaubliche Motette “Nuper rosarum flores”, zur Weihe des Doms in Florenz nach dessen Proportionen von Guillaume Dufay komponiert, gibt es auf last.fm vollständig (Hilliard Ensemble).
Per E-Mail von Stephanie. Danke!
Hallo Thorsten,
ein musikalisches und glückliches Jahr 2009. Der Schönheit ist es Wert zur folgen. Und die Schönheit in der Musik bietet einen wunderbaren Kontrast zu manch ökonomisch-lastigen Kopffüllungen, die uns im letzten Jahr begegnen konnten.
Gerd
… und die uns leider in diesem Jahr auch beschäftigen werden.
Danke und dito!