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Thorsten Konigorski

12. September 2009

Birds on wires

birdsonwires Birds on wires: eine Kom­po­si­tion nach einem Photo mit Vögeln auf Tele­fon­draht. Jeder Vogel auf dem Draht bestimmt die Posi­tion einer Note auf Notenlinien.

Und 20 Youtube-​​Videos in B-​​Dur: In b flat zum Sel­ber­mi­schen. Play these toge­ther, some or all, start them at any time, in any order. Eine teil­de­ter­mi­nierte Klang­kol­lage kon­zi­piert von Dar­ren Solomon.

via

8. September 2009

Noch Musik hören

Bei Mat­thias Mader fand ich heute fol­gende Provokation:

„Ich höre keine Musik mehr. Ich kann Musik nicht ertra­gen. Ich hasse Musik. Wenn man mich fragt, ist Musik einer der Gründe, warum alles zum Teu­fel geht. Jedes Mal, wenn ich Musik höre – als ich noch Musik hörte — war mir, als müsste ich alles auf­ge­ben. Musik schafft hirn­lose Einig­keit, sonst nichts. Musik steht für Ver­ant­wor­tungs­ver­drän­gung. Musik ist Feig­heit. Wer Musik hört, ‚ver­gisst‘ auf ein­mal die unum­stöß­li­che Tat­sa­che, dass er mut­ter­see­len­al­lein ist; und er wird es immer sein.

Musik dik­tiert mir einen Zustand, und das ist zum Kot­zen. An Musik klebt der­selbe idio­ti­sche Ruf wie an Mas­sen­sug­ges­tion oder Rebel­lion. Und diese ganze kotz­be­schis­sene Rezep­tion, die ist das Schlimmste an Musik. Ich hasse die Vor­stel­lung, mich mit­rei­ßen zu lassen.”

— Mathias Fald­bak­ken, Macht und Rebel, 71f.

11. August 2009

Rot - Grün - Blau

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“Rot — Grün — Blau” mit Bil­dern aus dem Pho­to­log.

30. Juli 2009

Bewußte Amusa?

In der „Zeit” schreibt heute der Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­ler Claude Haas eine prä­zise Ana­lyse des Medi­en­ver­hal­tens von Angela Mer­kel als Regie­rungs­che­fin. Er beleuch­tet ihr Auf­tre­ten und das ihrer Vor­gän­ger im Span­nungs­feld zwi­schen der Rolle „Held” und „Sou­ve­rän” und geht der Frage nach, wie Frau Mer­kel — oder inwie­fern eben sie nicht — Macht ver­kör­pert. Er deu­tet ihr feh­len­des Cha­risma als insze­nierte Harm­lo­sig­keit. Am Ende sei­nes Arti­kels illus­triert er seine Gedan­ken mit einer Beob­ach­tung, die ich bereits häu­fi­ger bei Frau Mer­kel gemacht habe:

Wenn Frau Mer­kel Mili­tär­pa­ra­den abnimmt, schrei­tet sie grund­sätz­lich frisch und weit aus. Nur dem Takt der Marsch­mu­sik gleicht sie ihren Schritt dabei nicht an. Ihre mit Abstand beste Beob­ach­te­rin und Bio­gra­fin Eve­lyn Roll ver­mu­tet zu Recht, dass dies für einen Men­schen mit Mer­kels musi­ka­li­scher Kom­pe­tenz eine äußerst schwer zu bewäl­ti­gende Auf­gabe sein dürfte. Wei­ter kann man sich von der Ver­kör­pe­rung von Macht jeden­falls nicht ent­fer­nen, als es die Bun­des­kanz­le­rin in sol­chen Augen­bli­cken tut.

Edit: Der Arti­kel online.

28. Juli 2009

Tonspion.

TONSPION.de — Ton­spion ist ein MP3 Musik­ma­ga­zin und ver­weist nach eige­ner Aus­kunft auf die “bes­ten kos­ten­lo­sen MP3 Down­loads” im Inter­net. Es han­delt sich um urhe­ber­recht­lich geschütz­tes, aber kos­ten­lo­ses Material.

24. Juli 2009

Globale Citysounds

citisounds

CitySounds.fm sam­melt lau­fend aktua­li­sie­rend welt­weit die jüngste Musik und sor­tiert nach Groß­städ­ten: Lon­don, Ber­lin, Los Ange­les, Auck­land, Sao Paolo… Oben ste­hen die aktivs­ten Städte, gar­niert mit einem fri­schen flickr-​​Bildchen. Man stößt zwangs­läu­fig auf einen sehr hete­ro­ge­nen Musik­mix. Anspre­chend und sim­pel zugleich gemacht.

18. Juli 2009

Diego Stocco - Music From A Tree

Musik eines Bau­mes — von Diego Stocco via Johan­nes Kreid­ler. Fehlt noch die Ket­ten­säge. Wie gesagt.

Portraits von Musikschülern

Por­traits von Musik­schü­lern — Die Düs­sel­dor­fer Flö­tis­tin Frau Chi­katze hat in der Musik­schule Schü­le­rin­nen und Schü­ler foto­gra­fiert und ver­öf­fent­licht die ent­stan­de­nen Pho­tos nach und nach in ihrem Pho­to­blog. Update: Alle Pho­tos sind in die­sem Post zusammengefasst.

30. Juni 2009

BinAural Collaborative Hypertext

Bin­Au­ral Col­la­bo­ra­tive Hyper­text — Bin­Au­ral Col­la­bo­ra­tive Hyper­text (BACH) ist eine Soft­ware zur Dar­stel­lung von Musik, zuge­hö­ri­gen Noten und Kom­men­ta­ren. Die Seite bie­tet im “Show­case” etli­che Bei­spiel­an­wen­dun­gen, natür­lich auch von Johann Sebatian.

GEMA-Petition

Heute erreich­ten mich gleich meh­rere E-​​Mails — z.B. vom Kol­le­gen Daniel — mit dem Hin­weis auf eine der­zeit lau­fende GEMA-​​Petition:

Der Deut­sche Bun­des­tag möge beschlie­ßen … dass das Han­deln der GEMA auf ihre Ver­ein­bar­keit mit dem Grund­ge­setz, Ver­eins­ge­setz und Urhe­ber­recht über­prüft wird und eine umfas­sende Refor­mie­rung der GEMA in Hin­blick auf die Berech­nungs­grund­la­gen für Klein­ver­an­stal­ter, die Tan­tie­men­be­re­chung für die GEMA-​​Mitglieder, Ver­ein­fa­chung der Geschäfts­be­din­gun­gen, Trans­pa­renz und Ände­rung der Inkasso-​​Modalitäten vor­ge­nom­men wird.

Hin­ter­grund ist das intrans­pa­rente und vor allem Major­la­bel Artists — Lady Gaga, Musi­kan­ten­stadl und Co — bevor­zu­gende Ver­gü­tungs­sys­tem der GEMA. Aus­führ­li­ches dazu von Mar­tin Huf­ner, der auch auf der GEMA-​​Jahrespressekonferenz mit dem Vor­stands­vor­sit­zen­den Harald Heker die­ses Inter­view führte.

Putpat ist das neue Musikfernsehen.

Put­pat ist das neue Musik­fern­se­hen. — Viel­ver­spre­chende Musikvideo-​​Station im Web-2.0-Stil. Noch in der Test­phase, aber anpre­chend gemacht. Via Chi­time.

22. Juni 2009

Musiker für sich

Musiker fuer sichRalph hat s/​w-​​Photos von Musi­kern einen schwar­zen Hin­ter­grund ver­passt. Für mich ein über­zeu­gen­des Bei­spiel für weni­ger ist mehr: Musi­ker für sich.

21. April 2009

Musikgeschmack 2.0

Es trifft sich, dass Musik nach land­läu­fi­ger Mei­nung bes­ser als alle ande­ren Kunst­for­men imstande ist, das tiefste Innere des Men­schen zu berüh­ren und zu offen­ba­ren. Sie rührt an ver­bor­gene Gefühle, exis­ten­zi­elle Erfah­run­gen, wenn man so will: die Seele. Nichts ist per­sön­li­cher als der Musikgeschmack.

Unter dem Titel Mein musi­ka­li­scher Zwil­lings­bru­der ver­öf­fent­lichte Jür­gen von Ruten­berg einen Bei­trag für “Die Zeit”. Er trifft mit­tels Ver­net­zung in Blog­gers Lieb­lings­mu­sik­platt­form last.fm einen ande­ren User mit exakt dem glei­chen Geschmack, den glei­chen Hör­ge­wohn­hei­ten — und lernt ihn schätzen.

Der Text offen­bart neben dem, was mich in der Musik (bes­ser: der Kunst) gefan­gen­nimmt auch die ganze Ambi­va­lenz des “Web 2.0″: Tei­len und Kom­mu­ni­ka­tion in bes­ter Absicht und miß­bräuch­li­ches Daten­sam­meln lie­gen eng bein­ein­an­der. Nur nicht daten­in­fan­til werden.

5. April 2009

Ein Zitat

Er hat mir und ande­ren vor allem ver­mit­telt (was mir oft … bei der “prä­kon­zer­tan­ten Depres­sion” … sehr nütz­lich sein sollte): Musik ist etwas Wun­der­ba­res; und dass sie es ist, liegt zu einem gro­ßen Teil an Dir selbst. Und: gib nie auf — nie bei Dir selbst und nie bei ande­ren; sei hart aber gedul­dig — oder, wenn es mal ganz schlimm kommt, gedul­dig, aber hart; ver­liere nie den Glau­ben an Dich und an die Men­schen, die mit Dir Musik machen.

— Hans Win­king (WDR) über Wolf­gang Erpenbeck

31. März 2009

Chromale Boombox

boomboxEs ist natür­lich sozu­sa­gen mehr chro­ma­les Mar­ke­ting als “Expe­ri­ment”, aber sie tuts auch im Feu­er­fuchs, die Boom­box von Scott Andreas: Drei Fens­ter, je für Bässe, Mids und Treble, dazu “now get busy” der Beasty Boys — und aus­ge­steu­ert wird über die Fenstergröße.

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