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PhotopostsSaliconal.de: Kirchenmusik in Viersen.
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Lesezeichen„Die immer mehr digitalen Kommunikationsformen werfen uns Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aus allen Epochen und Kulturen des Globus in den Schoß und machen unsere Beweglichkeit in der Zeit größer - auf den ersten Blick. Auf den zweiten Blick zeigt sich, dass wir mehr und mehr in der Gegenwart eingesperrt werden.“ - (Peter Glaser*)
Spuren aus dem Netz, zum Beispiel aus dem Weblog, dem Photolog oder der Seite salicional.de als eine Art später elektronischer Mimesis: Omnis a nodis arcanis connexa.
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Es kommt nicht darauf an, wie gespielt wird, nur, daß es einer tut. Bei vielen Beerdigungen der US-Armee sind keine echten Fanfarenklänge mehr zu hören, sondern Fake-Fanfaren: In echte Instrumente wird ein elektronischer Lautsprecher versenkt, ein Soldat mimt einen Trompeter mit aufgeblasenen Wangen, die Musik kommt derweil vom Band. Aus dem Land der begrenzten Unmöglichkeiten? Ich frage mich, wie lange es noch dauert, bis wir in unseren Kirchen eine vergleichbare Situation vorfinden. Auf den Friedhöfen ist es vielerorts bereits so.
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„Beautiful music” war der Vorläuferbegriff zu Smooth Jazz — jener Mischung aus Popmusik und Jazz, die in Kaufhäusern und Fahrstühlen allzuoft als Hintergrundmusik funktionalisiert wird. Wenn Musik nervt ist die Überschrift zu einem Filmchen namens Distraxion, das ziemlich deutlich illustriert, wie Berieselung auch empfunden werden kann.
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In der “Zeit” schreibt heute der Literaturwissenschaftler Claude Haas eine präzise Analyse des Medienverhaltens von Angela Merkel als Regierungschefin. Er beleuchtet ihr Auftreten und das ihrer Vorgänger im Spanungsfeld zwischen der Rolle “Held” und “Souverän” und geht der Frage nach, wie Frau Merkel — oder inwiefern eben sie nicht — Macht verkörpert. Er deutet ihr fehlende Charisma als inszenierte Harmlosigkeit. Am Ende seines Artikels illustriert er seine Gedanken mit einer Beobachtung, die ich bereits häufiger bei Frau Merkel gemacht habe:…
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Über den Zusammenhang von Kunst, Zweckfreiheit, mithin Spiel: Über das Spiel in der Kunst, ein Zitat von Hans Georg Gadamer aus “Die Aktualität des Schönen”: Nun ist es das Besondere des menschlichen Spieles, daß das Spiel auch die Vernunft, diese eigenste Auszeichnung des Menschen, sich Zwecke setzen und sie bewußt anstreben zu können, in sich einzubeziehen und die Auszeichnung der zwecksetzenden Vernunft zu überspielen vermag. Vollständig Lesen
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