Ich bin Kantor in St. Remigius, Viersen.

Es troff, aber es traf mich.

Sven Behrisch erzählt in der “Zeit” über “die Platte sei­nes Lebens” (Folge 18 der durch­aus lesens­wer­ten Reihe) über Pur­cells “Dido and Aeneas” nachvollziehbar:

Am Ende des drit­ten Akts gibt Dido eine Arie von so gren­zen­lo­sem Selbst­mit­leid, dass es, wie alles, was nur groß genug wird, Erha­ben­heit bekommt. »Wenn ich in der Erde liege«, singt sie ster­bend im Alt, möge man sie nicht ver­ges­sen – nur, bitte, ihr schreck­li­ches Schick­sal. Es ist das Schönste, was ich gehört hatte. Es troff, aber es traf mich. Ich habe mich in Dido ver­liebt, sie war stär­ker als A.

Die Musik dazu gibts hier.

4 Reaktionen auf Es troff, aber es traf mich.

  1. Dave schreibt:

    Oh ja! Das Stück gehört auch zu mei­nen All-​​Time-​​Favourites. Und das schon lange, bevor ich zum ers­ten Mal den Aenaeas gege­ben habe.

    Schö­nes Hör­bei­spiel auch! Danke!

  2. Thorsten schreibt:

    Btw: Kennst Du Pur­cells “music for a while” von Howard Crook gesun­gen? Min­des­tens so himmlisch.

  3. Dave schreibt:

    “Music for a while” kenne ich — jedoch nicht von Howard Crook. Muss ich mir mal besorgen …

  4. Pingback: Ja gut, aber … »

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