Sven Behrisch erzählt in der “Zeit” über “die Platte seines Lebens” (Folge 18 der durchaus lesenswerten Reihe) über Purcells “Dido and Aeneas” nachvollziehbar:
Am Ende des dritten Akts gibt Dido eine Arie von so grenzenlosem Selbstmitleid, dass es, wie alles, was nur groß genug wird, Erhabenheit bekommt. »Wenn ich in der Erde liege«, singt sie sterbend im Alt, möge man sie nicht vergessen – nur, bitte, ihr schreckliches Schicksal. Es ist das Schönste, was ich gehört hatte. Es troff, aber es traf mich. Ich habe mich in Dido verliebt, sie war stärker als A.