Ich bin Kantor in St. Remigius, Viersen.
Abendstern, Gesundbrunnen, Sargnagel
Wolfram Goertz schreibt heute in der Rheinischen Post:
Mag es nun in der Aufführung hin und wieder rumpeln: Die Welt geht davon nicht unter – doch für die Choristen hat vielmonatige Probiererei endlich ein Ziel gefunden. Es zu erreichen kann überwältigend sein. Wer nie eine der Passionen Bachs oder das Requiem von Mozart, Verdi oder Brahms mitgesungen hat, kann den ideellen und persönlichen Zugewinn überhaupt nicht ermessen, der bei der Einstudierung solcher Werke beim Chorsänger entsteht. Einem großen Meister einmal ganz nahe sein: Das geht nur, wenn er einem über Wochen und Monate zum Abendstern, zum Gesundbrunnen, zum Leuchtturm, gelegentlich auch zum Sargnagel geworden ist.
(Quelle)
Kultur und Schule
Ich freue mich, in diesem Jahr beim nordrhein-westfälischen Landesprogramm „Kultur und Schule” im Kreis Viersen in der Jury für den Bereich der kulturellen Jugendbildung dabeizusein. Das Programm fördert künstlerische Aktivität und kulturelle Bildung „für eine differenzierte Wahrnehmung, Ausdrucksvermögen, die Ausbildung einer ästhetischen Intelligenz und schließlich für die Gestaltung des Lebens insgesamt.”
Musik-Blogger-Award
Der Berliner Bariton David Stingl (der Sohn von Anton Stingl jun.) hat mich für den Musik-Blogger-Award der Düsseldorfer Flötistin Imke Behr („Flimbe”) nominiert. Das rührt mich sehr, vielen Dank!
Break-even-Point.
In einer Ausgabe von „politik und kultur” mit dem Schwerpunktthema Die Kirchen, die unbekannte kulturpolitische Macht schrieb der Aachener Bischof Heinrich Mussinghoff für den Deutschen Kulturrat im September 2006 einen Beitrag mit dem Titel: Ohne zweckfreies Tun verkümmert der Mensch (vollständiger Text als Pdf-Dokument). Aus aktuellem Anlass einige Ausschnitte. (weiterlesen …)
Grenzerfahrungskatalysator
Die Remigiusorgel als Grenzerfahrungskatalysator: Im Rahmen einer Kunstaktion des „Wortfindungsamts” in Viersen von Sigrid Sandmann vom 16. bis 21. September 2011 steuerte Christiane Leuchtenberg diese Interpretation der Orgel bei.
Rückschau
Aus heutiger Sicht bin ich heilfroh, Anfang des Jahres … die relative Gunst der Stunde in der brüchigen, sich rasant veränderten und mir oft genug gleichsam potemkinesk anmutenden „heilen” Welt der hiesigen Niederung … zur Aufführung Johann Sebastian Bachs großartiger Matthäuspassion genutzt zu haben. Die Bedingungen waren in der Tat gut und das Echo positiv.
Das Jahr jedoch gibt mir rasant und brüchiger recht, als ich — traurig, froh zugleich und schlaflos immer — befürchtete. „Darum ist krank unser Herz, darum sind trüb unsere Augen” (Klagelieder). Nun ist zu bangen um längst als selbstverständlich und notwendig Formuliertes. Potemkinesk, aber ja.
Lesezeichen
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Kafka
Den ekel– und haßerfüllten Kopf auf die Brust senken. Gewiß, aber wie, wenn dich jemand am Hals würgt? — Franz Kafka, Achtes Oktavheft
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Lacrimosa
Strichmännchen-Emotionen: Visualisierung des Lacrimosa aus Motarts Requiem in harmonischer Hinsicht.
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Venedig in drei Minuten
Zeitrafferversion eines Tages in Venedig.
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Peachnote
When you enter melodies into the Music Ngram Viewer, it displays a graph showing how those melodies have occurred in a corpus of scores (e.g., “IMSLP”) over the years. Via
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First Cut
The First Cut is the Deepest, Sheryl Crow live bei Farm Aid 2003 in Columbus, Ohio
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Samuel Beckett: Endspiel
Text, Samuel Beckett (1906 — 1989): Endspiel.
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Klovs Monolog
aus “Endspiel” von Samuel Beckett
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Fauré Cantique
“Cantique de Jean Racine” von Gabriel Fauré (1854 — 1924). Choir of New College, Oxford; Edward Higginbottom, Leitung.
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Winter Ghosts
Winter Ghosts — JBM
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Lesezeichenarchiv
Alle Lesezeichen auf einem Blick.
